LAGER-KAPAZITÄTEN

GLEITLAGER-FERTIGUNG AUF HOCHTOUREN – IN DEN 5 NEUEN MAHLE PRODUKTIONSSTANDORTEN.

Der europäische Kfz-Teile-Markt ist weitgehend gesättigt. Der Gewinn von Marktanteilen ist also lediglich über Wettbewerbsverdrängung möglich. Für ein Unternehmen wie MAHLE, dessen Strategie von dynamischem Wachstum geprägt ist, bedeutet dies: das Produkt-portfolio permanent erweitern – zum Komplettanbieter rund um den Motorraum. Die Erweiterungen des Produktsortiments in Richtung Pleuel-Gleitlager für Diesel- und Benzinmotoren, Pkw-Kolbenbolzen-buchsen, Nfz-Gleitlager und Nfz-Ventilhebel-Lagerbuchsen sind hier nur einige Beispiele. Dabei verfügt MAHLE über eine hohe Produktions- und Materialkompetenz, die es ermöglicht, eine auf die Anforderungen nahezu jeglicher Applikation zugeschnittene Lösung zu liefern.

Ein wichtiger strategischer Schritt war der Erwerb des Motorenteilegeschäfts der Dana Gruppe, das seit über einem Jahr erfolgreich in den MAHLE Konzern inte-griert ist – und MAHLE um 5 europäische Gleitlager-Fertigungsstandorte erweitert hat: Kilmarnock und Whitehill in Großbritannien, Chavanod in Frankreich, Trento in Italien und Dolný Kubín in der Slowakei. Auch das in Rugby, England, ansässige Forschungs- und Entwicklungszentrum ist nun Teil des MAHLE Konzerns.

Damit arbeiten in Europa insgesamt 1.400 Mitarbeiter daran, den Kunden aus Erstausrüstung und Aftermarket ein umfassendes Gleitlager-Sortiment zu bieten. In den britischen Werken werden Gleitlager und Lagerbuchsen in großen Stückzahlen gefertigt – wobei der Schwerpunkt auf gegossenen und gesinterten Aluminiumlagern liegt, die auch in bleifreier Ausführung produziert werden. Ein weiterer wichtiger Produktionszweig sind Komponenten für den Motorsport – schließlich ist MAHLE weltweit führender Hersteller von Motorsport-Gleitlagern.

Das französische Werk in Chavanod hat sich auf Hightech-Gleitlager in Sputter-technologie sowie mit thermisch gespritzten Beschichtungen spezialisiert – Teile, die hauptsächlich in modernen, hoch belasteten Dieselmotoren verbaut werden. Der Fertigungsstandort Trento in Italien hat weitreichende Erfahrungen in galvanischen Fertigungsprozessen und beliefert hauptsächlich den italienischen Markt. Und bei der Fertigung kleiner Losgrößen ist das slowakische Werk Dolný Kubín die richtige Wahl.

Um Kommunikation und Logistik zu optimieren, rüsten die Neulinge im MAHLE Konzern momentan ihre IT-Systeme auf den MAHLE Standard um und ergänzen den in die Produktionsprozesse integrierten Werkzeugbau durch Einkauf externer Standardelemente – im Sinne einer Preis-Leistungs-optimierten Fertigung.

Somit ist MAHLE in der Gleitlager-Produktion hervorragend aufgestellt. Das beweist auch ein Blick auf die Kundenliste, die sich wie das Who’s who der europäischen Pkw- und Nfz-Hersteller liest, wobei einer der Schwerpunkte bei Gleitlagern für Volvo, Scania, Iveco sowie – aufgrund der geografischen Nähe – diversen französischen Applikationen liegt. Neben der Erstausrüstungs- Kompe-tenz als Schlüssellieferant und der überzeugenden Bandbreite an Aftermarket-Applikationen bieten sich hier also entscheidende Pluspunkte für die MAHLE Kunden aller Handelsstufen.