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Kraftstoffpflegeanlage KFWA
MAHLE Industriefiltration kombiniert Feinstfiltration und Wasser-abscheidung in ihren NFV-Kraftstoffpflegeanlagen.
„Das Problem Dieselpest“ Der Befall von Kraft- und Schmierstofftanks mit Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze und Algen) kann bei jeder Tankfüllung durch Belüftung und Verschmutzung erfolgen. Mikroorganismen können nur in der Wasserphase eines Mediums überleben, wachsen und sich vermehren. Diese entsteht unvermeidlich bei Transport und Lagerung, vor allem durch Kondensation. Die möglicherweise schwerwiegenden Folgen eines Befalls: Qualitätsverluste des Diesel- und Schmieröls. Die Mikroorganismen und ihre Stoffwechselprodukte verstopfen Filterelemente, Diesel und Ölleitungen sowie Wasserabscheider und Einspritzpumpen. Auch Tankwände und Rohrleitungen können zerstört werden. Im Wasser gelöste Salze und das Stoffwechselprodukt Schwefelwasserstoff verstärken die Korrosion.
Gegenstrategie Kraftstoffpflege „Wasserkonzentration“ ist also der ausschlaggebende Faktor, den es zu reduzieren gilt. Möglich ist dies mit einer dauerhaften, ständigen Kraft- und Schmierstoffpflege, die den Anstieg der Wasserkonzentration auf über 60 ppm verhindert. Hier sind mechanische Separatoren, die mit Hilfe von Zentrifugalkräften arbeiten, klar überfordert. Alle Systeme, deren Abscheideleistung sich lediglich an der einschlägigen DIN oder an den Lieferstandards von Mineralölindustrie und NATO orientieren, bieten keine wirkliche Sicherheit. Diese erlauben noch Wasser-Anteile von 500 bzw. 100 ppm. Ein effektiver und dauerhafter Weg, um Kraft und Schmierstoffe vor dem Anstieg der Wasserkonzentration, und somit vor dem Befall und der Vermehrung der Mikroorganismen zu schützen, ist der Einsatz der NFV-Kraftstoff und Öl-Pflegeanlagen.
Ein- und mehrstufige Kraftstoff-/Öl-Pflege für jeden Bedarf NFV-Kraftstoff-/Öl-Pflegeanlagen sind für alle Mitteldestillate verwendbar, z.B. für Dieselöl, leichtes Heizöl, Marine Diesel Öl MDO und auch für Schmieröl. Sie bieten gerade für die bei diesen Medien typischen Verunreinigungen – Fest und Schwebstoffteilchen wie Staub, Sediment und Rost sowie Wasser – die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung. Für die erste Stufe sind kombinierte Filter-Coalescer unterschiedlicher Feinheit erhältlich, die eine bestmögliche Anpassung an die jeweiligen technischen Erfordernisse erlauben. Optional kann mit einer nach-geschalteten Separatormembran der Wassergehalt bis auf 20 ppm freien Wassers reduziert werden, um den schon bei etwa 60 ppm beginnenden Mikroorganismenbefall zu verhindern. Bei stärkeren Feststoffverunreinigungen bietet sich der Filter-Coalescer auch als zweistufige Version an, in der ein vorgeschalteter Filter unabhängig vom Coalescer ausgewechselt werden kann.
Konfiguration und Auslegung MAHLE Industriefiltration bietet Kraftstoff-/Öl-Pflegeanlagen mit unterschiedlichsten Durchflussleistungen an. Die Anlagen bestehen aus einer Pumpe mit nachgeschaltetem Tiefenfilter bzw. Filter-Coalescer und optionalem Permanent-Separator, ferner einem zentralen Schaltkasten, kompletter Differenzdruck-Überwachung, Entlüftern und einem automatischen Wasserablasssystem. Die Anlagen werden wahlweise stehend oder liegend ausgeführt. Sie dienen entweder zur kontinuierlichen Pflege des Mediums an den Vorratstanks oder zur verbrauchsnahen Reinigung vor den Tagestanks bzw. vor den Antriebsaggregaten.
Die Vorteile im Überblick: - Filtration und Wasserabscheidung in einer gemeinsamen Anlage
- Hohe Durchflussleistungen bei kompakter Bauform
- Abscheideleistung unter 20 ppm freien Wassers und damit deutlich feiner als herkömmliche Pflege-Systeme
- Höchste Wirkungsgrade kombiniert mit langen Standzeiten der Filter-Coalescerelemente
- Robust und wartungsfreundlich
MAHLE Industriefiltration GmbH entwickelt und produziert anspruchsvolle Filtrations- und Separationstechnik für Industriebetriebe, Kraftwerke sowie den zivilen und militärischen Schiffbau. Das Unternehmen ist in den MAHLE Konzern integriert, der zu den 30 größten Automobilzulieferern zählt und weltweit der führende Hersteller von Komponenten und Systemen für den Verbrennungsmotor und dessen Peripherie ist.
Seit gut 50 Jahren stellen die NFV-Produkte in den Bereichen Entölung, Membranfiltration und Kraftstoffpflege zuverlässige Systeme für Reeder und Werften dar. Unsere Produkte verhelfen unseren Partnern zu einer sehr guten Balance zwischen Ökonomie und Ökologie. Im Rahmen unserer Fokussierung auf die Marktsegmente Schifffahrt und Petrochemie, am Standort Hamburg, sind wir in der Lage unsere Kompetenzen in Forschung, Planung und Produktion an einem Ort zu konzentrieren. MAHLE Industriefiltration stellt mit den NFV- und AKO-Produkten eine breite Palette von kundenorientierten und hoch effizienten Filtrations- und Separationslösungen für unterschiedlichste Anwendungen dar: von der Bilgewasser-Entölung, über die Ballastwasserbehandlung zur Motor- und Getriebepflege, dem Schutz von Hydraulik-Systemen sowie Transfer und Umlaufsystemen. Dieses umfangreiche Portfolio wird abgerundet durch einen Kundenservice, der präzise auf die jeweiligen Kundenwünsche zugeschnitten ist. Zehn der weltweit TOP 15 Reeder sowie die drei weltweit größten Werften und viele Marinen rund um den Globus (z.B. Bundesmarine, die Türkische Marine, die russische Marine und die U.S. Navy) rüsten Ihre Schiffe mit den umweltfreundlichen und qualitativ hochwertigen NFV-Systeme aus und vertrauen der herausragenden Betriebssicherheit. Die NFV-Produkte sind seit über 30 Jahren in den Bereichen Entölung, Membranfiltration und Kraftstoffpflege erste Wahl der Bundesmarine.
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Als führender Hersteller von Komponenten und Systemen für den Verbrennungsmotor und dessen Peripherie zählt MAHLE zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltriebsystemen, Luftmanagement-Systemen und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. MAHLE beschäftigt rund 48.000 Mitarbeiter an 110 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren. 2007 erzielte MAHLE einen Umsatz von über 5 Mrd. EUR (7,5 Mrd. USD). Hamburg, 09/2008 |