MAHLE plant Restrukturierungsmaßnahmen in Frankreich
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Stuttgart, 24. September 2008 - Die beiden Produktionswerke der MAHLE Filtersysteme France SAS in Persan und Seboncourt, die Filter für Automobilhersteller produzieren, werden zur Zeit mit einem Rückgang der Produktionsvolumina und einer Preisreduzierung konfrontiert. Gleichzeitig erhöhen sich die Kosten für Material, Energie und Transport.
Um dem Auftragsrückgang entgegenzuwirken, wurden bereits verschiedene Maßnahmen durchgeführt, wie z. B. Überlegungen zur Kostenreduzierung und eine Recherche zur besseren Positionierung gegenüber dem Wettbewerb.
Außerdem wurde in Seboncourt während der letzten Monate Kurzarbeit eingeführt. Da sich weder die Konjunktur noch die Nachfrage seitens der Kunden verbessert hat – die französischen Automobilhersteller produzieren immer weniger in Frankreich – könnte die Kurzarbeit in Absprache mit dem lokalen Betriebsrat auch noch länger andauern.
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem starken Konkurrenzumfeld zu retten – während zudem der Druck aus Billiglohnländern zunimmt – sieht sich der MAHLE Konzern gezwungen, eine Reorganisation des Werkes Seboncourt und einen industriellen Rückbau in Persan durchzuführen. In Persan sind 133 Mitarbeiter beschäftigt.
Entsprechend der französischen Gesetzgebung werden die Arbeitnehmervertreter in den nächsten Wochen über diese Vorhaben informiert und vor endgültigen Entscheidungen in die Beratung einbezogen.
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Als führender Hersteller von Komponenten und Systemen für den Verbrennungsmotor und dessen Peripherie zählt MAHLE zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltriebsystemen, Luftmanagement-Systemen und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. MAHLE beschäftigt rund 48.000 Mitarbeiter an 110 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren. 2007 erzielte MAHLE einen Umsatz von über 5 Mrd. EUR (7,5 Mrd. USD).