Das neue MAHLE Ölfiltermodul für Nutzfahrzeuge

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Ölfiltermodul

Das neue Nfz-Ölfiltermodul von MAHLE erreicht durch ein hohes Maß an Integration sowie den verstärkten Einsatz von Hochleistungskunststoffen erhebliche Vorteile bei Gewicht und Bauraum.


 

Hannover, September 2012 – Das neue MAHLE Nutzfahrzeug-Ölfiltermodul verfügt über ein hohes Maß an Integration auf der Öl- wie auf der Kühlmittelseite. Durch die hohe Integrationsdichte verringert sich die Anzahl der Schnitt- und Dichtstellen. Die Verwendung von Hochleistungskunststoffen trägt zur Gewichts- und Kostensenkung bei.

 
Entwicklung und Fertigung komplexer Ölfiltermodule gehören seit langem zu den Kernkompetenzen von MAHLE. Im Gesamtsystem „Motorschmierung und Kühlung“ können neben der Filtration und Kühlung des Schmieröls weitere Funktionen integriert werden.

Hohe Integrationsdichte
Beim neuen MAHLE Ölfiltermodul wurden die Kühlmittelpumpe, das Kühlmittelthermostat und die Sensorik für die Temperatursteuerung integriert. Ein Ventil sorgt für die Entlüftung des Kühlkreislaufs. Die Kühlmittelablassschraube ist an der tiefsten Stelle des Moduls appliziert, um im Servicefall ein schnelles Leerlaufen des Blocks zu gewährleisten. Die Integration des Ölthermostats und verschiedener ölseitiger Ventile trägt zur Reibverlustminderung bei. Der geringe Bauraum der Heavy-Duty-Plattform erfordert eine hohe Funktionsdichte. Das Modul ist unter anderem die Aufnahme für den Träger des Ladeluftrohrs. Um trotz der thermisch bedingten Verschiebungen zwischen Motor und Ölfiltergehäuse eine lebenslange Abdichtung gewährleisten zu können, wurde für diese Schnittstelle eine Elastomerformdichtung gewählt, die in der Dichtungsnut am Gehäuse gekammert wird. Die Dichtnut ist fertig gegossen, der Motorflansch am Gehäuse mechanisch bearbeitet. Daraus ergibt sich ein hinsichtlich Funktion und Kosten optimierter Dichtverband. Dieser wird ebenfalls den hohen Anforderungen an einen ideal ebenen Flansch der Motorverschraubung gerecht.

Die Forderungen nach einem möglichst langen Serviceintervall werden mit dem Filterelement auf Basis zeitgemäßer Filtermedien und Fertigungsprozesse erfüllt. Der Abscheidegrad entspricht den Anforderungen an einen modernen Motor. Durch die hohe Qualität des Filtermediums konnte die Filterfläche reduziert werden, wodurch das Element kompakter baut. Dadurch konnte der Gesamtdruckverlust des Moduls bei niedrigen Temperaturen um zehn Prozent verbessert werden. Der Filter ist leicht zugänglich, ein zuverlässig funktionierendes Leerlaufsystem integriert. Das trägt zur Wartungsfreundlichkeit bei. Das Element ist patentgeschützt und bietet daher zusätzlichen Schutz zur reinen Verwendung innerhalb der kundenspezifischen Anforderung.

 

Gewichts- und Kosteneinsparung
Im Pkw-Bereich werden bereits seit Jahren Hochleistungskunststoffe verwendet. Die Verwendung von Hochleistungskunststoffen auf die hohen Laufleistungen von Nutzfahrzeugen anzuwenden, ist eine Herausforderung, der man sich bei MAHLE gerne stellt. Durch die Verschiebung interner Schnittstellen wurde der Kunststoffanteil deutlich erhöht. Dadurch konnte das Bauteilgewicht gegenüber vergleichbaren Ölfiltermodulen deutlich reduziert werden. Ein innovatives Druckgussdesign trägt dazu bei, weitere interne Schnittstellen zu reduzieren und ein insgesamt äußerst kompaktes Modul darzustellen.

 
Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.


Für Rückfragen:
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Ruben Danisch
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