Neue Luftfiltermodule für EURO VI

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Luftfiltermodul

Eine hohe Filterleistung sowie der niedrige Bauraumbedarf zeichnen das neue Luftfiltermodul von MAHLE aus.


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Luftfilterelement

Neue plastifizierte Filtereinsätze erzielen eine Bautiefe von unter 15 cm.


 


Hannover, September 2012 – Aufgrund neuer Anforderungen der Nutzfahrzeughersteller liegt der Schwerpunkt bei der Entwicklung von Luftfiltermodulen nicht mehr nur auf der Einhaltung der Wartungsintervalle, sondern vor allem auf der Realisierung hoher Abscheidegrade. Zudem kommt dem zur Verfügung stehenden Bauraum eine immer größere Bedeutung zu. Das neue Luftfiltermodul von MAHLE überzeugt nicht nur in diesen Bereichen, auch die Entwicklung markt- und kundenspezifischer Gesamtkonzepte gehört zu den Stärken.

 
Bei Nutzfahrzeugen zeichnen sich zwei wesentliche Trends ab, die großen Einfluss auf die zukünftigen Konzepte des Luftmanagements haben werden. SCR-Systeme verdrängen die Luftansaugung von ihrem bisherigen angestammten Einbauort. Neue Package-Lösungen sind daher notwendig. Gelingt ein flaches Design, wie beim neuen MAHLE Konzept, ist eine Platzierung des Luftfiltermoduls hinter der Fahrerkabine möglich, obwohl die Aufbauten immer länger werden und damit der Bereich zwischen Aufbau und Kabine immer enger wird.

Mit Einführung von EURO VI im Jahr 2013 wird zudem die Luftmassenmessung in modernen Nutzfahrzeugmotoren eingesetzt. Um die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Luftmassensensoren (Gefährdung durch übermäßige Partikelbelastung) auch über die Laufzeit der Nutzfahrzeuge sicherzustellen, erwarten die Motorenhersteller Luftfiltermodule mit einem deutlich erhöhten Abscheidegrad von mehr als 99,95 Prozent.

MAHLE hat als Antwort auf diese Trends Luftfiltermodule mit zwei neuen wesentlichen Merkmalen entwickelt.


Flache plastifizierte Filtereinsätze
Das erste Merkmal sind große plastifizierte Filtereinsätze die eine flexible und flache Bauweise (Bautiefe unter 15 cm inklusive Gehäuse) ermöglichen. Dieses Konzept ermöglicht eine maximale Designfreiheit und kann in engen Bauräumen auf jede An- und Abströmrichtung appliziert werden.

Filtermedien mit Nanofaserlage
Das zweite Merkmal ist ein neues Filtermedien-Konzept. Erstmalig verwendet MAHLE Nanofasern beziehungsweise Polyamid-Fasern mit Durchmessern von 90 bis 110 nm. Durch einen elektrischen Spinnprozess werden die Nanofasern auf ein dünnes offenes Cellulose-Medium aufgetragen.

Dahinter verbirgt sich das Prinzip der Oberflächenfiltration. Das extrem feine Gewebe der Nanofasern filtert mit sehr hoher Effizienz und speichert den Staub in einem rohseitigen Staubkuchen außerhalb des Mediums. Das somit äußerst dünn ausgeführte Medium mit Feinfaserauflage ermöglicht sehr enge Faltenteilungen und somit genügend Filterfläche in den plastifizierten Einsätzen.

Markt- und kundenspezifisches Gesamtkonzept
Mit dem neuen Luftfiltermodul hat MAHLE ein eigenes Konzept entwickelt, das auf dem Know-how im Bereich des Plastifizierens aufbaut. Selbstverständlich bietet MAHLE auch marktspezifische Konzepte für staubreiche Länder, extreme Einsatzbedingungen oder erhöhte Wasserbeaufschlagung an. Oft werden als Add-on Vorabscheider in Form von einzelnen Axial-Zyklon- oder Multi-Zyklon-Anlagen individuell auf die Kundenwünsche ausgelegt und in die Luftfiltermodule integriert. So entsteht ein abgestimmtes Gesamtkonzept mit hoher Filtrationsleistung für jeden Einsatz.



Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.


Für Rückfragen:
MAHLE GmbH
Ruben Danisch
Zentrale Unternehmenskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
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