Vollzug der Übernahme der Mehrheit der Anteile an Behr Industry durch MAHLE

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Stuttgart, 30. Juni 2010 – Nachdem die Kartellbehörden dem Erwerb von 60 Prozent der Gesellschaftsanteile der Behr Industry GmbH & Co. KG durch den MAHLE Konzern zugestimmt haben,wurde heute die Übernahme vollzogen.

Wie bereits berichtet, haben die MAHLE GmbH und die BEHR GmbH & Co. KG am 4. Februar 2010 einen Vertrag über die Übernahme von 60 Prozent der Gesellschaftsanteile der BEHR Industry GmbH & Co. KG durch die MAHLE GmbH abgeschlossen. Zwischenzeitlich haben die zuständigen Kartellbehörden diese Übernahme genehmigt, so dass heute die Übernahme vollzogen werden konnte.

Der Industrie-Geschäftsbereich der BEHR-Gruppe erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 178 Millionen Euro und beschäftigt derzeit circa 950 Mitarbeiter an fünf Standorten in Deutschland und den USA. Hauptprodukte sind Kühl- und Klimatisierungssysteme für Schienen- und Sonderfahrzeuge, Busse, Schiffe, Bau- und Landmaschinen sowie die Luftfahrtindustrie und stationäre Großmotoren zur Energieerzeugung. BEHR Industry wird künftig unter dem Namen MAHLE Behr Industry firmieren.

MAHLE beabsichtigt, das Unternehmen MAHLE Behr Industry mit seinen bisherigen Industrieaktivitäten für Großmotoren und Industriefiltration zusammenzuführen. Diese Aktivitäten werden in einem neuen Geschäftsbereich „MAHLE Industry“ mit einem jährlichen Umsatzvolumen von circa 500 Millionen Euro gebündelt.

Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. In dem neuen Geschäftsbereich MAHLE Industry werden die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen auch die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. MAHLE erzielte 2009 einen Umsatz von circa 3,9 Mrd. EUR und beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in 8 Forschungs- und Entwicklungszentren.