Le Mans

Das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans bietet schon immer eine besondere Faszination, stellt aber auch eine erhebliche Herausforderung für die Fahrer und Rennfahrzeuge dar. Der Charakter des Rennens hat sich über die Jahrzehnte stark gewandelt: vom einstigen Gleichmäßigkeitslauf bis zum heutigen dauerhaften Sprintrennen, das sich quasi in 2-Stunden-Intervalle gestückelt über 24 Stunden erstreckt.

Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die mit Abstand meisten Le Mans-Siege mit MAHLE Kolben erzielt. 2006 bis 2008 gewann das Audi-Team mit dem 5,5-Liter Audi R10 TDI, dem ersten Dieselmotor, der in Le Mans Geschichte schrieb; mit dem Audi R15 TDI setzte sich diese Erfolgsgeschichte in den Jahren 2009 und 2010 nahtlos fort. 2012 bis 2013 folgte mit dem 3,7-Liter V6 Audi R18 e-tron quattro das erste Hybridfahrzeug. Als spezifisch leistungsstärkste Diesel der Welt beweisen die Motoren unter härtesten Bedingungen höchste Zuverlässigkeit und Performance. Der Dieselmotor verfügt dabei bereits über einen Spitzendruck von weit über 200 bar und ist einem Optimum nahe gekommen. Die MAHLE Stahlkolbentechnologie, die hier bereits zum Einsatz kommt, bietet jedoch weiteres Potenzial für zukünftige Entwicklungssprünge.

Der extreme Bankwinkel des Audi-Renndieselmotors von 120° führt zu nahezu liegenden Kolben und dadurch einer besonders hohen Belastungen der Beschichtungen an Kolben und Gehäuse. Unter den Randbedingungen im Dieselmotor mit seinen extremen Verbrennungsdrücken und dem Aluminium-Gehäuse erweist sich die von MAHLE entwickelte NIKASIL®-Beschichtung weiterhin als standfeste Lösung.

Die 24 Stunden von Le Mans wecken immer mehr das Interesse weiterer Automobilhersteller, der Konkurrenzdruck steigt daher auch in Zukunft noch weiter an und es sind viele spannende Technologie-Ansätze zu erwarten.