Globales Forschungsnetzwerk

Flottenverbrauch und CO2-Reduzierung sind Themen, die die automobile Welt einen. Alle Hersteller stehen vor der Herausforderung, in anspruchsvollen Zeitfenstern die Verbräuche und Emissionen ihrer Fahrzeuge signifikant zu senken. Dazu waren in den letzten Jahren große Anstrengungen in der Antriebstechnik nötig, immer individuell abgestimmt auf den technischen Stand des jeweiligen Markts. MAHLE legt daher großen Wert auf eine globale Technologieführerschaft in allen Geschäftsbereichen; und diese Anstrengungen werden in den nächsten Jahrzehnten noch weiter zunehmen.

Lokale Präsenz ist wichtig, um mit örtlichen Besonderheiten, Landes- und Unternehmenskulturen erfolgreich umzugehen – auch die jeweilige Landessprache kann dabei Brücken schlagen. So können nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden entstehen. Und die sind bei weitem nicht nur Türöffner für den lokalen Markt, vielfach stehen auch hier global aufgestellte Hersteller dahinter. MAHLE hat sich weltweit mit 75.000 Mitarbeitern, rund 170 Produktionsstandorten und 16 großen Tech Centern bestens auf diese Herausforderungen vorbereitet. Neben den Tech Centern betreibt MAHLE zudem eine Vielzahl kleinerer Entwicklungskompetenzzentren für Schwerpunktaufgaben und stattet eine große Anzahl seiner Produktionswerke mit autarken Prüffeldern aus.

Zwischen den MAHLE Tech Centern findet ein regelmäßiger Austausch statt, neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse werden gemeinsam erörtert und ein effizienter Technologietransfer bei internen Projekten sichergestellt. Darüber hinaus kooperiert MAHLE weltweit mit zahlreichen externen Forschungsvereinigungen, Verbänden und Hochschulen. Wissenstransfer zwischen der Industrie und der Wissenschaft sowie Forschungsaktivitäten über die Konzerngrenzen hinaus tragen dazu bei, weiteres Potenzial für die Entwicklung effizienter Fahrzeugtechnologien zu identifizieren. Und dabei konzentriert sich MAHLE nicht nur auf die Optimierung von Pkw-Motoren, sondern widmet die Aufmerksamkeit ebenso den schweren Nfz- und Großmotoren.

Die sowohl unternehmerische als auch technologische Herausforderung, die es vor dem Hintergrund der Globalisierung zu bewältigen gilt, ist der Spagat zwischen Diversifizierung und Standardisierung. Wobei beide Parameter in unmittelbarer Wechselwirkung zueinander stehen: Eine möglichst hohe Standardisierung macht die hohe Produktvielfalt wirtschaftlich auf Dauer erst darstellbar, gleichzeitig ist sie an selber Stelle auch der limitierende Faktor. Das ideale Produktportfolio ist daher breit, modular und hoch flexibel.

Individuelle Einflüsse durch Kultur, Politik und marktspezifische Anforderungen werden auch künftig für eine Diversifizierung sorgen. Es wird dennoch immer interessant und notwendig bleiben, auch auf Märkten, die sich auf den ersten Blick in ihrer technologischen Ausrichtung gravierend unterscheiden, nach Synergie- und Skaleneffekten zu suchen. Zumal sich hieraus immer wieder Impulse mit überregionaler Relevanz ergeben können. Denn die Produkte mögen regional individuell ausfallen, die Hersteller dahinter sind zunehmend global aufgestellt.