Elektrische Aktuatoren

Elektrische Wastegate-Steller

Der elektrische Wastegate-Steller von MAHLE sorgt vor allem bei Downsizing-Motoren für bestmögliche Interaktion von Verbrennungsmotor und Turbolader. Die neuartige Technologie erlaubt sehr hohe Verstellgeschwindigkeiten und eine sehr präzise Ladedruckregelung.

Der elektrische Steller kann blitzschnell jede beliebige Wastegate-Position unabhängig von Unter- bzw. Überdrucksystemen erreichen. Die hohe Schließkraft gewährleistet minimale Leckage und damit schnellen Ladedruckaufbau. Ein sehr spontanes Ansprechverhalten ist die Folge. Ein weiterer Vorteil des elektrischen Stellers ist die Möglichkeit zur vollständigen Öffnung des Wastegates. Dies ermöglicht einen schnellen Kat-Light-Off und damit geringere Abgasemissionen sowie kundenrelevante Verbrauchssenkung.

Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG)

Elektrische Aktuatoren von MAHLE für Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) passen die Anströmung  der Turbine optimal an die jeweiligen Betriebsbedingungen an. Damit sorgen sie für hohe Leistung, geringe Emissionen und niedrigen Kraftstoffverbrauch.

MAHLE hat die elektrischen Aktuatoren speziell auf die Anforderungen moderner Verbrennungsmotoren abgestimmt: So sind die Ausführungen für VTG Anwendungen sehr kompakt und mit einem Gewicht von weniger als 250g sehr leicht, zudem bieten sie durch ihren großen Verstellwinkel von bis zu 130° und einem Einsatztemperaturbereich von -40°C bis +160°C in der Standardausführung maximale Flexibilität in den Fahrzeuganwendungen.

Die Aktuatoren sind staubdicht und gegen Wassereintritt, beispielsweise bei Hochdruck- oder Dampfreinigung des Motorraums, geschützt. Angetrieben wird der Aktuator durch einen Gleichstrommotor  mit dreistufigem Getriebe. Die Positionsrückmeldung  erfolgt über ein kontaktloses Hall-Sensorsystem mit digitalem oder analogem Ausgang, die Regelung über die Motor ECU.

Aktuator für Variable Turbinengeometrie (VTG)
Aktuator für Variable Turbinengeometrie (VTG)

Elektrische Saugrohrsteller

Sie sorgen bei Vierventilmotoren für eine gute Gemischaufbereitung durch gezielte, kennfeldgesteuerte Ladungsbewegung der einströmenden Luft.

Bei Dieselmotoren wird durch Kanaldeaktivierung eine Drallbewegung im Brennraum induziert. Bei Ottomotoren erzeugt die Verengung des Kanals und die Führung der einströmenden Luft in der oberen Kanalhälfte eine walzenförmige Tumble‐Strömung. Beides sorgt für eine gute Gemischverwirbelung und damit für verbesserte Abgasemissionen und Teillastverbräuche.